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Gesetze der Magie

Gesetz des Zurückkommens
Alles, was du tust, kann wiederkehren und dich mit derselben oder sogar stärkeren Kraft treffen. Egal, ob du Gutes oder Böses ausgesandt hast.

Gesetz des Wissens
Wissen ist Macht. Je mehr du über eine Person oder Sache weisst, je mehr Kontrolle hast du darüber. Hüte Dich also, zuviel von Dir preiszugeben.

Gesetz der Selbsterkenntnis
Kenne Dein Selbst. Dieses Gesetz wird vom oberen abgeleitet. Es bedeutet, wenn du dich selbst nicht kennst, dann hast du auch nicht das nötige Wissen, um Magie zu wirken. Darum beginnt jede vernünftige Ausbildung mit Selbstmeditationen und Analyse Deiner Person.

Gesetz des Zufalls
Zufälle gibt es nicht. Wenn zwei Dinge im genau gleichen Zeitraum passieren, dann ist das nicht Timing, sondern etwas, das beide miteinander verbindet. Wenn Du zum Beispiel etwas gleichzeitig mit jemand anders sagst, ist das nciht Zufall sondern Telepathie.

Gesetz der Ähnlichkeit
Was gleich aussieht ist gleich. Wie im Kleinen, so im Großen. Das ist das Grundgesetz im Voodoo. Wenn Du eine Nachbildung von etwas hast, hast Du somit die Kontrolle über das Objekt. Das ist das gefährlichste Gesetz.

Gesetz der Verbindung
Magie überträgt sich. Wenn Du einen Gegenstand oder eine Person berührst, bist Du mit ihr verbunden. Liebe ist die stärkste Verbindung überhaupt.

Gesetz der Namen
Wenn Du den wahren, vollen Namen einer Person kennst, hast Du damit die Kontrolle über sie. Der Name ist eine magische Verbindung. Benutze in der Magie also besser einen magischen Namen, sonst könnte es sein, dass du verhext wirst.

Gesetz der Persönlichkeit
Alles ist. Alles magische kann als Lebend betrachtet werden. Du solltest dir die Elemente nicht untertan machen wollen. Befehle den Elemente nicht, sonst könntest du die Hilfe der Elemente verlieren.

Gesetz der Identifikation
Wenn zwei Wesen gegenseitig auf sich einwirken, werden sie sich gut genug kennen, um die Kräfte und das Wissen des anderen zu teilen. Wenn also ein Tier wegläuft, kommt es meist zurück, wenn es gut gepflegt und geliebt worden ist.

Gesetz der Gegensätze
Dieses Gesetz ist vom Gesetz des Wissens abgeleitet. Alles hat ein genaues Gegenteil. Kennst du also das genaue Gegenteil einer Sache, kennst du auch die Sache selbst und kannst sie kontrollieren.

Grundsätzliche Elementarlehre

Definition:

Ein Element ist eine Substanz, aus der die Welt erschaffen wurde. Elemente sind der Grundstoff des Lebens, wie wir es kennen. Nur durch die Harmonie aller Elemente kann das Leben fortbestehen. Es gibt drei Unterscheidungen: Die Haupt- bzw. Grundelemente, die Nebenelemente und die Zusatzelemente. Zu den Hauptelementen zählt man Feuer, Wasser, Erde und Luft. Die Zusatzelemente sind Zeit und Kraft. Nebenelemente sind Elemente, die nur in Verbindung mit einem Hauptelement bestehen können, wie zum Beispiel Eis oder Humus.
Die vier Hauptelemente sind jeweils ein Paar, Feuer und Wasser, sowie Erde und Luft, welche sich gegenüber stehen. Dabei ist der Partner in der Lage das Element zu entfernen. So löscht Wasser das Feuer und mit Feuer kann man Wasser verdampfen. Durch Erde kann man die Luft verdrängen und die Luft kann die Erde abtragen. Gleichzeitig stehen die Hauptelementpaare in Symbiose zueinander, man bedenke, dass es ohne Wasser nur Feuer gäbe, welches die Welt überziehen würde und am Ende sich selbst verzehrt.
Die Zusatzelemente Zeit und Kraft sind genauso wichtig für die Existenz wie die Hauptelemente. Zeit verhindert die Stagnation und Kraft ist die Macht des Geistes und des Körpers, zu erschaffen und zu vernichten. Absolute Macht über die beiden Zusatzelemente ist nur den Göttern gegeben, welche auch als Elementherren darüber gebieten.
Nebenelemente sind ein Streitpunkt der Elementarmagie, sie haben einen Partner, wie die Hauptelemente auch, können ohne die Hauptelemente aber nicht existieren.

Diese Schriftrolle ist in Besitz von Komtess Rhianna.

Kodex von Magus Astandiel Blumenaugen

1. Magie ist da, um zu Heilen.

Es gibt Verletzungen die man auf normalem Wege nicht heilen kann. Magiebegabte haben die Möglichkeit Kräfte zu erlernen, die Leid und Schmerz stoppen können, mancher Tod kann aufgehalten werden. Nur leider gibt es wenige, die diese Fähigkeiten erlernen, um sie ohne hinter Gedanken einzusetzen. Selbst die meisten Heilerorden machen nichts auf der Welt ohne Bezahlung. Die Lehre aus diesem Satz ist einfach: Magie kostet nichts und deswegen soll sie auch ohne Pfand eingesetzt werden. Eine magiebegabte Person soll diese Magie erlernen, um in jeder Lage zu helfen. Der Weg der Heilmagie kann viel erreichen und es ist auch ein Weg den ein Schüler von mir beschreiten wird, wenn vielleicht nicht alle Sprüche dieser Art, aber einige.

2. Magie ist da, um zu Schuetzen.

Die Wege der Magie sind vielseitig und die Macht die ein Magiebegabter freisetzen kann ist unbegrenzt. Man kann diese Energien sehr gut dazu einsetzen, um Schutz zu schaffen. Die Magische Wand z.B. ist ein sehr beliebter Zauber von mir. Man erschafft eine Grundfläche, auf der man andere und auch sich selbst vor jeder physischen Attacke schützen kann und selber in der Lage ist Magie hindurch zu wirken.

3. Lerne Magie, um die ersten beiden Sätze zu erfüllen.

Dieser Satz sagt aus, dass ein Schüler sich in seiner Ausbildung bemühen soll, genau diese Sprucharten zu lernen. Das Studium eines Magiebegabten sollt in der ersten Linie sich um diese Zauber bemühen, den wenn der Magiebegabte sich und andere Schuetzen kann und diese Heilen kann dann ist er auch bereit weitere Sprüche zu lernen.

Fragen zu diesem Kodex können Magus Astandiel Blumenaugen, aber auch seine Schülerin Komtess Rhianna beantworten.

Spruchrolle erstellen

- Erstellen und/oder Erwerben des benötigten Materials (Schreibutensil, Papier, Tinte, Wachs, Siegel)
- Wahl des Spruches, der gebunden werden soll
- Wahl des Auslösers
- Konzentration aufbauen, um Patzer beim Erstellen zu vermeiden
- Den Spruch in Magierrunen auf die Schriftrolle schreiben
- Den Spruch auf die Schriftrolle sprechen
- Auslöser "anbringen"
- Merkmal des Erstellers anbringen
- Spruchrolle versiegeln

Spruch kann, wenn die Spruchrolle zur Aktivierung vorgelesen werden muss, zusätzlich auch in der „normalen“ Schrift auf der Schriftrolle stehen.

Diese Erkenntnisse sind von Rhianna auf eine Schriftrolle gebannt worden.

Theorie der Spruchanwendung

Alle magischen und klerikalen Sprüche ähneln sich vom Klang der Worte her. Wenn sie in der jeweils anzuwendenden Form gesprochen werden, werden sie von Energien der negativen oder positiven Ebene versorgt. Diese Laute verursachen, wenn sie geäußert werden, das Freisetzen der Energien, die wiederum eine Reaktion auslösen. Das Freisetzen der in diesen Worten enthaltenen Energien verursacht, daß der Spruch vergessen wird oder von dort verschwindet, worauf er geschrieben wurde. Der Vorgang des Freisetzens entzieht einer Ebene des Multiversums Energie. Egal, ob der Spruch eine Abschwörung, Veränderung, Hervorrufung, Vorhersage oder etwas anderes ist, findet ein Energiefluß statt - zuerst weg vom Spruchanwender dann von einer Ebene an den Platz, den der Anwender verzaubern oder mit einem Spruch belegen will. Der Energiefluß geht nicht genau vom Spruchanwender, sondern vielmehr von den geäußerten Worten aus, wobei jedes von ihnen mit einer Energieladung versehen ist, die dann zur Wirkung kommt, wenn es im Zusammenhang mit anderen in der vollständigen und richtigen Form geäußert wird. Diese Kraft berührt dann die erwünschte Ebene (egal ob diese dem Spruchanwender bekannt ist oder nicht), um den Spruch wirksam werden zu lassen. Viele Sprüche erfordern zusammen mit den Worten Körperbewegungen. Das gesprochene Wort ist Auslöser der magischen Energie, die Handbewegungen dienen normalerweise zur Kontrolle und zur Bestimmung des Ziels, der Gegend etc. der Spruchwirkungen. Wird die Spruchenergie freigesetzt, fließt sie normalerweise von der Materiellen in die Positive oder Negative Ebene. Damit sie ersetzt wird, muß etwas dafür zurückfließen. Das Auflösen und Zerstören der materiellen Komponenten sorgt für die Energie, die zum ausgleichenden Moment wird. Manchmal ist diese Zerstörung sehr langsam, wie bei den Mistelzweigen der Druiden. Die Sprüche ohne offensichtliche materiellen Komponenten greifen normalerweise auf die Luft zurück, die der Zaubernde beim Aussprechen ausatmet.

Diese Schriftrolle hat einen unbekannten Ursprung.

Von der Natur der Magie

Nach nunmehr vielen Jahren der Forschung tragen diese endlich Früchte. Die Indizien lassen nur einen Schluß zu und ich bin voll und ganz davon überzeugt.

Es gibt nur eine Quelle der Magie!

Ob Magier, Priester oder Barde alle zehren sie von dieser Quelle. Sei es ein Magier, der die Quelle der Magie anzapft wie ein Faß Bier und diese getragen von seinem Worte freisetzt in einem Feuersturm. Sei es ein Barde, dessen Gesang, die aus dieser Quelle stammende freie Magie wie ein Magnet anzieht und auf sein Ziel richtet. Oder sei es ein Priester, der die Magie zielgerichtet lenkt, die ihm von seiner Gottheit (welche die Magie wie ein Magier direkt der Quelle entnimmt - versucht aber nicht mit einem Priester über diesen Punkt zu diskutieren) gesandt wird. Alle nutzen Sie die gleiche Quelle.

Warum, so stellt sich nun die Frage, führt es denn zu so vielen Desastern, wenn Magier, Priester und Barden versuchen diese Magie, die ja aus der selben Quelle stammt, gemeinsam einzusetzen. Eine Fehlerquelle ist hier auf jeden Fall die überaus schlampige Vorbereitung. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Rituale ich schon erlebt habe, die aus alleine diesem Grund vielen Beteiligten den Tod brachten. Alleine die jungen Schnösel in unserer Gilde, die nichts abwarten können, werden mit ihrer ruck zuck Magie eines Tages noch unser Untergang sein. Aber dies ist nicht die eigentliche Erklärung für die vielen Fehlschläge. Diese liegt nämlich in der Tatsache begründet, dass jedem Magier, jedem Priester und jedem Barden von klein auf eingetrichtert wird, dass er, die von ihm gewirkte Magie nicht mit den anderen verbinden kann. Man muß eben nur stark genug daran glauben. Selbst wenn sich aus jedem Bereich einer findet, der bereit ist mit den anderen zusammenzuarbeiten, so ist dies noch immer ein gefährliches Unterfangen. Sie haben eben nicht gelernt, die von ihnen gewirkt Magie miteinander zu verbinden. Natürlich haben Magier gelernt sich untereinander zu verbinden und so ein viel größeres Magiepotential auszunutzen. Genauso haben es die Priester und auch die Barden, aber jeder eben auf eine ganz andere Art und Weise. Versucht z.B. ein Barde die von ihm gewirkte Magie mit der von einem Magier gewirkten Magie zu verbinden, indem er sie mit diesem Gedanken auf den Magier fokusiert, so ist dies als würde sich eine mit gifttriefenden Zähne bewehrte Schlange auf den Magier zu bewegen. Ist der Magier nicht in der Lage die Schlange mit einem blitzschnellen Griff in den Nacken zu packen, so kommt es zu einer Katastrophe. Man stelle sich vor was passiert, wenn es sich nicht nur um eine Schlange, sondern eventuell auch noch um unterschiedliche Schlangen handelt. Je erfahrener nun die an so einem Ritual beteiligten Personen sind und je geübter sie im Verbinden ihrer Magie sind, um so wahrscheinlicher ist auch ein Gelingen. Es genügt allerdings schon ein sehr starker Magier (und mit sehr ist hier mindestens ein Großmeister gemeint), der darin geübt ist die losen Enden der von den Ritualbeteiligten gewirkten Magie zu verknüpfen. Aber auch hier gibt es einen Hacken, alleine das Üben einer solchen Verbindung ist schon gefährlich für alle Beteiligten.

Für dieses Problem gibt es jedoch eine Lösung. Jeder der auf welche Art auch immer gelernt hat, Magie zu wirken, hat auch gelernt seine Magie auf einen Fokus zu konzentrieren und die darin gespeicherte Magie zu nutzen. Alles was jetzt also zu tun ist, ist ein Ritual durchzuführen, an dem Beteiligte aus allen drei Disziplinen mitwirken und in dem ein Fokus erschaffen wird der auch von allen genutzt werden kann. Aus den oben beschriebenen Problemen sollten alle Beteiligten mindestens vom Range eines Großmeisters sein. Dieser Fokus kann dann in einem Ritual an dem Magier, Priester und Barden mitwirken mit Magie gefüllt werden, die dann von einem der Ritualbeteiligten freigesetzt wird. Aber Vorsicht, jeder Fokus kann nur eine begrenzte Menge Magie aufnehmen. Sollte er einmal überladen werden, so wird er zerstört und alle in ihm enthaltene Magie wird schlagartig freigesetzt. Was das bedeutet, kann sich, glaube ich, jeder ausmalen. Ich möchte dann auf jeden Fall nicht in der Nähe sein.

Diese Schriftrolle hat einen unbekannten Ursprung.
Eine Abschrift befindet sich im Besitz von Liborius.