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Mixtur gegen Mundgeruch

Man nehme für eine Anwendung ein Kraut namens Minze. Diese wird fein gestampft und mit etwas Wasser verdünnt. Dieser leicht grünliche Saft wird in die Mundhöhle gesogen und dort umspült er die Zähne und Zunge durch Bewegung des Unterkiefers. Anschließend wird der Kopf leicht in den Nacken gelegt, wobei der Saft in den Rachenraum läuft. Durch vorsichtiges Ausatmen durch den Mund erfolgen gurgelnde Geräusche, wodurch verhindert wird, dass der Saft durch die Luft- oder Speiseröhre ins Menscheninnere fließen kann. Nach diesem Gurgeln wird der Saft durch die Lippen nach draußen gepresst. Zuvor wird der Kopf wieder in die senkrechte Haltung gebracht. Nach dieser Prozedur wird die ausgeatmete Luft wohlriechend sein.

Herkunft unbekannt

Rezept für einen Liebestrank

Um diesen äußerst wirksamen Trank zu brauen, nehmt zunächst ein Haar desjenigen, in den sich die auserwählte Person verlieben soll. Dieses legt in Krötenblut und fügt schwarzen Pfeffer hinzu. Dieses Gemisch lasset ihr nun eine Stunde ziehen. Danach gebt zehn gemahlene graue Nachtfalter hinein und vermengt es gut mit den anderen Ingredienzen zu einem Brei. Wiederum lässt man es eine Stunde und, beachtet, drei Minuten ziehen. Jetzt erfolgt der komplizierteste Abschnitt meines Trankes. Füllt nun das Gemisch in eine Phiole und gebt drei Messerspitzen getrockneten Pferdekotes hinzu. Verschließt die Phiole gut mit einem Korken und vergrabt es des Nächtens, zur 23ten Stunde, bei Vollmondschein neben einer Birke.
In der nächsten Nacht, drei Stunden nach Sonnenuntergang, holt ihr es wieder aus dem Schoß der Mutter Erde. Nun öffnet das Gefäß und gebt sieben Raspeln der Alraunwurzel hinein. Um dem Gebräu nun noch einen angenehmeren Geschmack zu verleihen, gießt ganz nach Belieben etwas Saft des Apfels oder der Birne hinein, aber niemals den Saft der Kirsche!
Die Phiole erneut verschließen und kräftig schütteln. Der Trank muss nun der oder dem Angebeteten in einer Neumondnacht bei einer Lufttemperatur von 17,83° übergeben werden.

Wisset, es ist eine hohe Kunst und der geringste Fehler könnte fatale Folgen mit sich führen….

Herkunft unbekannt

Rezept für Gegengift

Beisst eine Schlange oder sticht ein Skorpion dich oder fällst du einem heimtückischen Strauchdieb ins gift’ge Messer, so brauchst du einen Schluck dieses beißenden Gebräus, das leichte Gifte neutralisiert oder mittelschwere zumindest aufhält, ihr Unheil weiter anzurichten.

Hierfür brauchst du Wasser aus einem pilzbewachsenen Hartholzbaumes, drei oder neun Tannennadeln, die du zerhackst und eine frische Mistel, deren Saft du herauspresst. Über einem Rauchtopf schwenkst du die Mischung bis sie sich erwärmt hat. Sodann sprichst du die drei mächtigsten Formen des Geisterwortes: AGLA - ALGA - GAAL und rufst so deinen Schutzgeist, seinen Odem hierauf zu sprechen. Warte.

Geriebene Salamanderschuppen streue in den Sud und wirf eine Prise Salz als Opfergabe über deine linke Schulter. Drei Tropfen deines eigenen Blutes (nicht vergiftet oder sonstwie beschmutzt von bösen Geistern) mische mit drei Tropfen Krötenblut. Mische alles und gib etwas Minze hinzu, das tötet den üblen Geschmack - ein wenig . Lass es abkühlen. Dann steht es dir zur Verfügung.

In Alchimystons Labor gefunden.