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Akademiecon – Akademia Sonitus Elementorum – Treffen der Gelehrten 2

2.–4.01.2009 (Januar des 7ten Jahres nach Anna Elena)

Es war bitterkalt als wir endlich ein licht am Ende der Straße entdeckten. Dort musste die Akademie sein. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, schauten wir uns zunächst den Vorlesungsplan an. Am nächsten Tag sollten einige interessante Vorlesungen stattfinden, doch am meisten freuten wir uns auf die angekündigte Vorlesung eines Nekromanten, mit dem Hintergedanken, so viele Gesichter wie möglich im Gedächtnis zu speichern. Leider herrschte hier der "Akademiefreien", sonst wären unsere Gedanken wohl eher in eine andere Richtung gewandert.

So setzten wir uns zu einer gemütlichen Runde bei Met, Wein und anderen Dingen zu einem netten Siel "Bär" zusammen, um auf das Abendessen zu warten. Die Gruppe die derzeit an der Reihe war, war bei Aurates und Laurana nicht gerade beliebt für ihre Kochkünste. Als es dann soweit war, ließen auch Garath und ich uns gerne von dieser Meinung überzeugen. Zum Glück hatten wir noch genügend Proviant von der Reise zur Akademie, sodass wir an diesem Abend nicht hungern mussten. Nach dem Essen blieben wir noch ein Weilchen zusammen sitzen uns sielten ein paar Runden "Bär". Zu späterer Stunde begaben wir uns dann zu Bett.

Das Frühstück, welches Feran sei’s gedankt nicht gekocht werden musste, war dafür, was wir am Abend erlebt hatten sehr gut. Nach einem ausreichenden Frühstück begaben wir uns also zur ersten Vorlesung des Tages. Dieser Vortrag befasste sich mit Ritualmagie. Viel haben wir davon allerdings nicht mitbekommen, da sich ein Ork und ein Katzenwesen als sehr störend herausstellten. Im Gedächtnis ist mir allerdings geblieben, das die Person die den Vortrag gehalten hat, davon überzeugt war, das sowohl arkane als auch klerikale Magier zusammen ein Ritual abhalten können, wenn sie sich einig sind, was sie erreichen wollen.

Als nächstes besuchten wir einen Vortrag zum Thema magische Artefakterstellung oder besser , wie bekomme ich einen Zauberspruch in einen Ring. Der Vortrag war auch sehr interessant und mit vielen Beisielen untermauert, doch muss ich gestehen, das sich die zwei werten Herren zu schlau ausgedrückt haben. Ich habe nur die Hälfte des Vortrages verstanden, was aber auch daran liegen könnte, das sich auch hier wieder Störenfriede mit im Raum aufhielten.

Da zunächst im weiteren Tagesverlauf keine weiteren Vorlesungen stattfinden sollten, da ein Vortrag über Runen abgesagt wurde, hielten wir unsere eigene kleine Vorlesung. Ich hatte die Ehre Garath und Laurana den Zauber zum erhitzen von Metall beizubringen. Als wir den Theoretischen Teil und die kleinen witzigen Übungen hinter uns hatten, sind wir nach draußen gegangen, um das gelernte mal im Kampf zu üben. Auch dies verlief sehr amüsant , da Laurana mit einer netten Idee versuchte Garath aus dem Konzept zu bringen, was auch sehr gut funktionierte. Anstatt wie abgesprochen einfach stehen zu bleiben und zu warten bis einen von und der Zauber trifft, stürmten wir plötzlich nach vorne, wodurch der Zauber natürlich fehlschlug.

Durch Zufall wurde jemand anders aufmerksam und erteilte uns den etwas anderen Kampfunterricht. Mehrer kamen vorbei und hielten dies für einen sehr praktisch orientierten Vortrag und gesellten sich dazu. Diese Kampfeinheit wurde sehr interessant und nachdem alle Erschöpft waren zogen wir uns wieder mit Getränken und Würfeln an einen Tisch zurück um auf den Beginn des Nekromantenvortrages zu warten.

Später am Abend war es dann auch soweit. Alle Interessierten versammelten sich im Kaminzimmer und der Nekromant betrat mit einer Leiche bzw. einem Zombie dem Raum. Da wir vier mit unseren gezogenen Schwertern auf dem Schoß ziemlich offensichtlich feindlich wirkten, verkündete der Nekromant direkt zu Anfang,, das er wohl lieber auf den praktischen Teil verzichtet und sich lieber auf die Theorie konzentriert. Im laufe des Vortrages stellte der Nekromant seine Künste als sehr harmlos dar und versuchte die anwesenden davon zu überzeugen,, das Nekromantie ja nichts verwerfliches ist. Dies versuchte er noch durch diverse Beisiele zu belegen. So ließ er den Zombie versuchen durch die Tür hinter uns zu gehen, diese war allerdings verschlossen und der Zombie lief solange dagegen bis sein Meister ihn zu sich zurück rief.

Nach dem Vortrag folgte das Abendessen, das was es geben sollte, klang sehr Appetit anregend. Als es jedoch soweit war und wir alle unsere Teller vor uns hatten, verging uns schnell der Hunger. Das Essen war so scharf, das man sich mehr als nur die Zunge daran verbrannte. Da für den nächsten Tag keine weiteren interessanten Vorträge angekündigt waren, beschlossen wir noch am selben Abend abzureisen. Also packten wir unsere Reiseutensilien und machten uns auf den Weg zurück zur Akademie.