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Jahresabschlusscon - Das Vermächtnis

27.–28.12.2008 (Dezember des 6ten Jahres nach Anna Elena)

Nach langer Reise nach ... wurden wir kurz vor unserer Ankunft in einer Taverne von einem Erdbeben überrascht. Auf unserem weiteren Weg zur Taverne sahen wir drei "Erscheinungen", jeder wiederholte immer das selbe Wort. Die erste sagte immer "knapp", die 2te "wird" und die dritte "Zeit". "Knapp wird Zeit". Nach einer Analyse durch Landunis konnten wir herausfinden, das von den drei Erscheinungen Astrallinien zu der nahen Taverne liefen. Dort angekommen organisierte uns Landunis erst mal für etwas Silber Betten für die Nacht.

Etwas später haben wir den Wirt nach den drei Erscheinungen befragt, doch dieser meinte nur, dass sich die Gestirne verändert hätten und ein großes Ereignis ankündigen, eher eine Katastrphe.

Nach Belegung unserer Betten, im obersten Stockwerk, beschlossen wir uns in der Taverne etwas umzusehen/ -hören. In einem ruhigen Moment ergab die weitere Untersuchung der Astrallinien, das diese in den Keller der Taverne führten. Auch dazu haben wir den Wirt befragt. Er meinte er habe zwar einen Schlüssel, aber die Tür würde nicht aufgehen, das war sie noch nie. Er sprach noch von einigen Schatzsuchern in den letzten Jahren. Freundlich wie der Wirt auf Silber reagierte, überließ er uns für selbiges den Schlüssel, dazu, sollten wir im Keller einen Schatz finden, sollten wir diesen mit ihm teilen, und wies uns noch auf seine große Schriftrollensammlung hin, welche sein Vater zusammengetragen hatte.

In der Taverne waren viele Leute unterwegs, also beschlossen wir zunächst die Schriftrollen zu studieren. Dank der Hilfe von Jaqueline und Zedar hatten wir bald die Schriftrollen sortiert. Es waren einige Schriftrollen mit Runen dabei, welche ich mir abgezeichnet habe. Während wir noch bei der Arbeit waren, erfuhr Landunis von einem Gesicht an einem Baum, welches sprechen sollte. Eine Gruppe wollte sich dort hinbegeben und er bat darum diese zu begleiten um sich das Gesicht mal anzusehen. Später stellte sich heraus, das dieser Baum keine wertvollen Informationen hatte.

In der Zwischenzeit hatten sich schon mehrere Wesen an der Tür versucht. Ein magisch begabter Elf hatte sich bei dem Versuch die Tür auf magischem Wege zu öffnen eine vereiste Hand bekommen. Als Landunis von der Untersuchung des Baumes zurückkehrte war es ruhig genug an der Tür, damit er sich mit dem Schlüssel und Magie an ihr versuchen konnte.

Nachdem die Tür offen war, standen wir vor einer Mauer, auf der verschiedene Rätsel eingraviert waren. Die Lösung dieser gestaltete sich sehr schwierig. Zu viert saßen wir an einem Tisch in der Taverne und grübelten als eine von vielen Gruppen welche Lösungen möglich wären. Um etwas abstand von den Rätseln zu bekommen und etwas frische Luft zu bekommen wollten wir der reihe nach vor die Tür um zu rauchen, doch als Landunis und Zedar von draußen hereinkamen waren sie sehr aufgeregt und baten uns mit nach oben zu den Schlafstätten zu kommen.

Oben war außer uns niemand und als wir uns alle gesetzt hatten zog Landunis ein Schriftstück aus seinem Mantel und entfaltete dies. Die Schrift war rot bis braun. Nachdem jeder von uns diesen Brief gelesen hatte war uns allen klar, was das zu bedeuten hatte. Der Brief war an den Herren der Finsternis gerichtet, an unseren Grafen Mondriac Delvan. Zur Sicherheit habe ich eine Abschrift von dem Brief angefertigt, falls das Original abhanden kommen sollte. Nach kurzer Beratung war sofort klar, das der Brief so schnell wie möglich an die anwesenden Schwanenkreuzer ausgehändigt werden müsste, dafür müsste nur der passende Moment sein. Der Brief befindet sich im Moment in der Akademie.

 

Ehrenwerte Meister Geißel Solanias

Herr der Finsternis

Es ist uns eine gar grausige Freude euch berichten zu können, das der Solgard, eine der letzten Bastionen Sudgards, gefallen ist. Und was würde unserem Herren wohl besser gefallen als zum Beweis diese Botschaft mit Schwanenkreuzerblut geschrieben zu wissen. Die Orks haben auf euer Geheiß hin ganze Arbeit geleistet.

Unter eurem Herrführer war die erdrückende Mehrheit der Orks zuviel für diese verfluchten Ordenskrieger. Wir haben sie lange dafür bluten lassen. Die Kunde über diese tat wird das freie Solania in Angst und Schrecken versetzen. Wie die Lämmer werden sie fürderhin vor den truppen eurer Grausamkeit fliehen.

Werte Durchlaucht der Finsternis, Geißel Solanias Mondriac Delvan der Schreckliche. Wir gratulieren untertänigst zu eurem Sieg und erwarten eure Befehle zur vollständigen Vernichtung des freien solanischen Volkes.

Gez. Kreagan

 

Während die ersten Rätsel mittlerweile gelöst waren, grübelten wir noch weiter über der Lösung der restlichen. Zedar uns Landunis wollten sich vor der Tür weiter mit den Rätseln beschäftigen und rauchen. Unvermittelt hörten wir von draußen Hilferufe und Kampflärm drang herein. Sofort waren einige tapfere an der Tür und öffneten diese, um sich direkt wenige Schritt weiter zwei Dämonen gegenüber zu sehen. Jaqueline und ich eilten auch direkt zur Tür um nach unseren Gefährten zu sehen, doch von ihnen fehlte jede Spur. Leider führte kein Weg an den Dämonen vorbei und nach kurzer Zeit lagen vor der Tür viele Verwundete und Bewusstlose, unter ihnen leider auch ich. Feran sei dank konnte mich Jaqueline zurück in die Taverne zerren und meine Wunden versorgen, sodass wir nach einiger Zeit und nachdem die Dämonen besiegt waren nach draußen gehen konnten um nach Landunis und Zedar zu suchen. Alles was wir fanden waren ihre leblosen Körper unweit der Taverne. Landunis trug immer noch den Brief in seinem Mantel, Jaqueline nahm diesen kurz um an sich, damit niemand ihn finden würde.

Nach einiger Zeit der Trauer, wurde Zedar Feuerbestattet, durch einen Priester der Schwanenkreuzer, bei welchen er sich schon des öfteren als guter Begleiter erwiesen hatte. Als wir nach der Feier noch bei Landunis Leichnam saßen, kam jemand vorbei, der uns anbot er könne uns helfen. Er meinte er könne Landunis wiederbeleben. Dafür bräuchte er allerdings Platz in der Taverne. Als ich diesen in der Taverne beschaffen wollte, geriet ich allerdings mit den Schwanenkreuzern in heftigen Streit. Der Mann, der uns seine Hilfe angeboten hatte, versuchte drinnen ebenfalls sein Glück, doch auch er kam nicht weit. Man drohte uns allen sogar mit dem Tode, sollten wir versuchen die Wiederbelebung in der Taverne oder irgendwo anders durchzuführen. Nach einer kurzen Beratung vor der Taverne beschlossen wir die Taverne zu verlassen und bis zum Morgengrauen weit entfernt von ihr zu sein. Kurz vor Morgengrauen fanden wir eine verlassene Scheune, in der wir uns niederließen. Nach kurzer Rast und ein wenig Schlaf verabschiedeten wir uns von dem Fremden und machten und mit Landunis wieder auf dem Weg zur Akademie.