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Freie Solanische Post
"Die Feder ist mächtiger als das Schwert"

(Allerdings nur wenn das Schwert sehr kurz und stumpf, und die Feder sehr lang, spitz und aus Stahl ist ...)

 

 

Lebenszeichen der Herzogin

Nach mehrmonatiger Suche ist es den Dragonern gelungen Hinweise zu finden, das unsere allseits geliebte Herzogin Gwyneth von Solania noch am Leben ist. Die Beweise wurden in einer Welt namens "Pandor" gefunden. Wir konnten allerdings nicht ermitteln um was für Hinweise es sich genau handelt. Die Dragoner hüllen sich dies bezüglich in Schweigen. Gerüchten zufolge soll es sich um einen Gegenstand aus dem persönlichen Besitz unserer Herzogin handeln. Ein weiterer Hinweis soll das Abbild unserer Herzogin zeigen, jedoch wurde keiner dieser Gegenstände den Augen des Volkes zugänglich gemacht.

Erneut Zwischenfall in Golgatha

Erneut hat es auf der Handelsstrasse durch die Grafschaft von Golgatha einen schweren Zwischenfall gegeben. Ein Handelstreck, bestehend aus 16 schweren Transportwagen und 20 Mann Begleitschutz wurde vermisst gemeldet. Die Handelsstrasse wurde daraufhin sofort von einer bewaffneten Reiterstaffel der Landesgarde abgeritten. Entlang der eingezäunten Straße wurde ein zweihundert Schritt breiter Bereich der Palisade Verkohlt, aber nicht niedergerissen gesichtet. Entlang dieses verkohlten Bereiches wurden die Wagen vorgefunden, das Holz vertrocknet und morsch, die Fahrer und Beleitenden Wachen und Pferde Tod und mumifiziert. Nichts deutete auf einen Kampf hin, die Wagen standen in der normalen Fahrspur, die Leichen der Wachen in Formation davor und dahinter. Pflanzen und Bäume um den Todes-Treck herum waren unversehrt und in vollem Saft. Während der Nachsuche brachen zwei der Landesgardisten unter schrecklichen Schreien zusammen, ihre Kameraden mussten mit ansehen wie sich vor ihren Augen das Fleisch von einer Hälfte ihres Körpers löste und verschwand. Nur die halb unversehrten und zur Hälfte skelettierten Leichen blieben zurück. Zwei weitere Gardisten ergrauten, alterten um Jahre und fielen dem Wahnsinn anheim. Beide sprechen nur noch die Worte "Ich habe gesehen ...". Ein Bautrupp des Reichsfürsten von Drakonia hat den fraglichen Bereich der um ganz Golgatha laufenden Palisade unter Bewachung von 200 Panzerreitern repariert. Der Senneschall des Reichsfürsten versicherte uns, daß die Handelsstrasse jetzt wieder sicher sei. (Von Paul Pulitzer)

Loyalitätsbekundung endet im Chaos

Auf einer Feier, bei der der Adel und das Volk von Solania, Mondriac Delvan ihre Loyalität bekunden sollten, kam es zu einigen schweren Zwischenfällen. Der angereiste Fürst von Altarion und sein Gefolge sowie der Reichsfürst von Drakonia waren sehr erbost ob der Langsamkeit mit der das Essen gereicht wurde. Ihre Gunst wurde jedoch, nachdem die zuständigen Diener ausgepeitscht worden waren wieder gewonnen. Zusätzlich gab es zwei Vorfälle, bei denen alle Anwesenden zu Boden sanken und Schwächeanfälle beklagten. Später wurde im Trinkgefäß des Fürsten von Altarion noch eine Spur Gift gefunden. Um die Vorfälle aufzuklären wurden die Ruinen, in denen das Fest stattfand, durchsucht. Dabei ereigneten sich einige Vorfälle die von jedem Beteiligten anders geschildert wurden. Gleich zu beginn der Suche wurden einige der Abenteurer verschüttet. Einige tauchten unversehrt später wieder auf, andere wurden schwer von Schwerthieben verletzt wieder gefunden. Einige gaben Kunde von einem Dämon der sich selbst als "Wishmaster" bezeichnete. Einer der schwer verwundeten erlag seinen schweren Verletzungen, und der falschen Behandlung eines Spinnen-Bisses. Unmittelbar nach diesem tragischen Ereignis kam es zu einem schnellen und brutalen Zweikampf unter den mit Thorus von Drakonia angereisten Dragonern. Der ehemalige Söldner Karl streckte mit wenigen gezielten Schlägen einen Kameraden nieder. Kaum das dieser tot zur Erde sank, erhob er mitten auf dem Festgelände seine Waffen in den Himmel und schrie laut die Worte: "Wargos, segne diese Waffen!". Der daraufhin ausbrechende Kampf war ebenso kurz wie blutig, Karl streckte mit seinen nun fürchterliche Wunden reißenden Waffen drei Kämpfer der Dragoner nieder, bevor er selbst getroffen zu Boden sank. Eine Abtrennung des Kopfes verhinderte leider eine weitergehende Befragung Karls...

Zeitgleich mit der Durchsuchung der Ruine ereigneten sich am Zugang zum für die Feier gesperrten Bereich der alten Festungsanlage einige Angriffe von Bauern, die sich selbst als zur Gruppe des "Strohhutes" zugehörig bezeichneten. Diese Zwischenfälle wurden jedoch schnell und blutig unter Führung des Ritters Blautann von der Herzoglichen Garde beendet. Gleich danach reisten sowohl Thorus von Drakonia als auch Mondriac Delvan ab, um von der Hauptstadt aus weitere Truppen-Einheiten zur Untersuchung des Bauernaufstandes auszusenden.

Als einziger Kommentar dieser Untersuchung wurde bis jetzt nur bemerkt, das es sich wohl um einige "Unzufriedene" handelte.

Wir hoffen, das die Herrschaft Mondriac Delvans weniger turbulent und blutig wird, wie es dieser erste öffentliche Auftritt war... (Von Paul Pulitzer)

Wettaufruf:

Jabari Ben Said ul Suq Ata wettet 1 Gold, das der Herzog von Solania, Mondriac Delvan, nächstes Jahr noch lebt. Die Wette kann bis zum eintreten des Todes, oder dem anbrechen des neuen Jahres durch einen datierten Brief an die Redaktion angenommen werden. (Von Paul Pulitzer)

Maisenfurt wieder sicher

Vor einer Dekade rettete ein "Held" das Dorf Maisenfurt vor einer marodierenden Gruppe Orks. Seither fand jedes Jahr ein großes fest zu seinen Ehren statt. Dieses Jahr wurden jedoch Teinehmer dieses Festes bei der Anreise nach Maisenfurt aus einem Maisfeld heraus bei Tage von Untoten angegriffen, und der Mais fing an zu beissen. Bei der Nachsuche in diesem Feld durch angereiste Teilnehmer des Festes wurden diese aufs heftigste von Untoten und Necromanten Priestern angegriffen, so das sie sich ins Dorf zurückziehen mussten. Am darauf folgenden Abend erschien der "Held" von Maisenfurt, ein Vampirfürst, in dem Ort, aufs schwerste erbost, das sein Maisfeld betreten wurde. Er und seine Gemahlin betrachteten das Volk von Maisenfurt als Vieh das es zu ernten galt. Er und sein Gefolge überlebten die Nacht nicht, gepfählt und verbrannt endete für sie das Fest auf unerwartete Weise. Unter dem Volk von Maisenfurt gab es schwere Verluste. Nur ein Einwohner überlebte die Kämpfe. Dieser wählte einen angereisten Kender namens "Knuffel" zum neuen Bürgermeister.

..und Maisenfurt

Häuser und Grundstücke zu günstigen Konditionen abzugeben. Das Anwesen ist gut erhalten, und weist nur unwesentliche Kampf- und Brandspuren auf. Ertragreiche Maisfelder in unmittelbarer Nähe. Anfragen an den Reichsverweser von Solania...

..und wieder Maisenfurt

Die weithin bekannte Gnomin NökNök, Schmiedin aus Wiesengrund, die an den Kämpfen um Maisenfurt teilnahm vemisst eines ihrer Ohren. Falls einer der Gäste an den Feierlichkeiten in Maisenfurt dieses versehentlich mit in sein Gepäck gesteckt haben sollte, bitten wir um Rückgabe desselben an die Redaktion. Objektbeschreibung: Lang, spitz, braun und dreckig. Befindet sich unter Umständen zwischen den Zähnen eines Untoten-Schädels... (Von Paul Pulitzer)

..und ein letztes Mal Maisenfurt

Wie uns von mehreren Seiten zugetragen wurde, hat Jéromme Fugger, einer der reichsten und mächtigsten Händler Solanias, nach den Kämpfen um Maisenfurt gelobt eine Kirche zu erbauen die der Erdgöttin Gaya geweiht werden soll. Während der Kämpfe erhielt er einen tiefen Halsschnitt, und wäre gestorben, wenn ihm nicht von einem Ordenskrieger dieser Göttin geholfen worden wäre...

So müssen die Stimmen nun ihre Aussagen revidieren, die bis jetzt immer behauptet haben, das die Fugger-Fabergé-Handelskorporation sogar Gevatter Tod kaufen würde... Es scheint Dinge zu geben, die sich sogar dem Reichtum dieser Händler entziehen...

Allerdings müssen sie dann schon nicht von dieser Welt sein! (Von Paul Pulitzer)

Die Damenwelt der Mittellade trauert

Herr Scheldrik Abadan Feuerstein von Schattenfels zu Hammerfell, eine der besten Partien, die Solania zu bieten hat, hat nun seine Herzdame gefunden. Schon im nächsten Jahr wird der durch seine Tapferkeit mehrfach hoch dekorierte Ritter der Herzoglichen Garde Lady Madelaine McAllister von Blackshire ehelichen. Die Damen Solanias und der ganzen Mittellande sind vielerorts der Trauer verfallen. Möge diese dem jungen Glück nicht im Weg stehen.

Ritterschlag

Rheodork Gromsch, mehrfach für Tapferkeit ausgezeichneter Kämpfer der Dragoner, und Ex-Herzogliche Garde Hauptmann, wurde in Maisenfurt von Herrn Scheldrik Abadan Feuerstein, seinem ehemaligen Kommandeur in der Herzoglichen Garde zum Ritter Solanias geschlagen. Gerüchten zufolge soll er auch in den "Kreis der Acht", den Ritterorden der sich neu um den Herzog formiert hat, aufgenommen werden. Möge sein starker Arm den Hilfe bedürftigen weiterhin so dienen wie bisher... (Von Paul Pulitzer)

Moralischer Veorfall?

Wie der Redaktion von verlässlichen Quellen zugetragen wurde, wurde "Tharik", ein angesehener Kämpfer der Dragoner in Frauenbegleitung im Palast gesehen. Er suchte beim Herzog um ein Quartier im Palast für sich und die Dame, mit welcher er nicht verheiratet ist, nach. Der Herzog sagte daraufhin, das er diesem Wunsch wohl entsprechen würde, wenn er die Dame vorher "testen" dürfe... (??? !!!) Der weitere Verlauf des Gespräches ist uns leider nicht bekannt, das unsere Verlässliche Quelle zu diesem Zeitpunkt aus dem Thronsaal in die Küche beordert wurde... Wir sind jedoch sicher, das dieses Gespräch sicherlich den hohen moralischen Ansprüchen des Thrones von Solania gerecht wird... (Von Paul Pulitzer)

Verfällt Solanias Adel?

Komtess Rhianna von Blutwiesen aus Wiesengrund gibt ihre Verlobung mit Za´dok Sedani vom Bärental aus Tamar bekannt. Diese Verlobung resultiert aus einem Tamarianischen Brauch:

Wer jemandem nachts auf Wache einen Kaffee bringt, ist mit diesem verlobt. Andere Stimmen behaupten, das es sich hierbei nur um einen Vorgeschobenen Grund handelt, und das die hochadelige Rhianna nur deswegen eine Verlobung mit diesem "Söldner" einging um die guten wirtschaftlichen Beziehungen mit Tamar nicht zu gefährden. Eine traurige Stunde, in der klar wird, das einige Adelshäuser für den Preis eines Kaffees ihre Töchter verschachern... (Von Paul Pulitzer)

Skandal in Lewenstein?

Gerüchten zufolge lässt die Ausbildung und die Disziplin in der Kriegerakademie zu Lewenstein neuerdings viel zu wünschen übrig. Zwei Rekruten, deren Namen der Redaktion bekannt sind, dieser Akademie wurden jetzt erst suspendiert. Laurana und LaHire (wir sagten ja das die Namen bekannt sind) haben sich unter fragwürdigen Umständen das Pferd eines ihrer Ausbilder "geliehen", allerdings dann vergessen wo das Pferd abgeblieben ist. Böse Zungen verweisen auf den schon mehrfach unter Beweis gestellten großen Hunger LaHires als möglichen Aufenthaltsort des größten Teils des Pferdes... Auch hat ein Dragonischer Kämpfer beklagt, das Laurana, die sich als Rekrutin der Dragoner bezeichnete, bei den Kämpfen um Maisenfurt nicht auf seine Worte hörte... Alles in allem scheint der hohe Ausbildungsstand, und die Disziplin der Akademie von Lewenstein in Frage gestellt zu werden... Wir werden weiter für unsere Leser recherchieren...(Von Paul Pulitzer)

Hilfegesuch aus Ferum

In den letzten Monaten hat der Strom von Flüchtlingen aus Altarion zwar abgenommen, aber noch immer sind allein in Ferum ungefähr 3000 Flüchtlinge aus Altarion untergebracht. Herr Cedrus von Craco, Paladin des Raab und der Amina bittet daher die Bevölkerung Solanias um Hilfe. Für die kommenden Wintermonate werden dringend warme Kleidung, Zelte und Decken benötigt, um das überleben der Flüchtlinge sicher zu stellen. Spenden egal welcher Art können bei der nächsten Wachstation der Landesgarde abgegeben werden. (Von Paul Pulitzer)

Erntebericht liegt vor

Wie der Reichverwalter mitteilen lies ist die Ernte dies Jahr durch die starken Regenfälle nicht wesentlich beeinträchtigt worden. Zur großen Zufriedenheit Mondriac Delvans wurden die Kornkammern der Großen Städte vollständig gefüllt, in Astaria wurden zudem mehrere Lagerhäuser für die restlichen Ernteerträge erbaut. Auch die Vorräte an Trocken- und Pökelfleisch konnten zur vollen Zufriedenheit aufgestockt werden. Nur bei Hülsenfrüchten vielen die Erträge geringer als erhofft aus. Dem Winter kann demnach ohne große Besorgnis entgegen gesehen werden. (Von Paul Pulitzer)

Falschgold im Umlauf

Ausgehend von der Fugger-Fabergé Handelskorporation wird vor in Solania aufgetauchtem "Falsch"-Gold gewarnt. In einigen Handelsposten wurde mit einwandfreiem Gold gezahlt, (Und der geneigte Leser kann sicher sein, das eine Corporation die einen Mann wie Jéromme in ihren Reihen hat echtes Gold erkennt! ), welches sich aber nach Ablauf einer Stunde in ordinäre Schokolade verwandelte. Die F.F.H. weißt explizit darauf hin, das alle mit derartigem Gold bezahlten Güter in ihrem Besitz bleiben bis die Rechnung mit beständigeren Zahlungsmitteln beglichen ist. Ein Vertreter der F.F.H. dazu: "Sonst kommt als nächstes noch jemand auf die Idee mit Papier bezahlen zu wollen!" (Von Paul Pulitzer)

Moderick von Tremon ermordet

Wie uns zu unserer großen Trauer mitgeteilt wurde ist Moderick von Tremon ermordet worden. Der Haupt Tatverdächtige ist sein ältester Sohn. Moderick wurde mit dem Dolch erstochen, den er diesem seinem Sohn zu dessen 16. Geburtstag schenkte. Der Gesuchte ist flüchtig, und wird per Kopfgeld gesucht. Sobald uns weitere Nachrichten vorliegen werden wir sie informieren. (Von Paul Pulitzer)

Peter Potters praktisches Panoptikum

In dieser Kolumne sollen einige der Gefahren behandelt werden, die dem Reisenden durch die Mittellande auflauern können. Wie von den für Solania kämpfenden Truppen und auch vielen Abenteurern zu erfahren war, ist die Anzahl der Untoten stark nach oben geschnellt. So sollen diese hier also als erstes abgehandelt werden. Untote sind die Toten Körper denen der Wille eines dunklen Magiers oder Dämons aufgezwungen wird. So erheben sich die Toten um die Taten zu vollbringen die ihr Meister ihnen aufträgt. Meist bewegen sie sich langsam und unkoordiniert, Waffen werden ziellos eingesetzt. Intelligenz oder eigene Motivation ist diesen Kreaturen fremd. Ihr Hauptziel ist zu fressen. Wichtig ist su wissen, wie diese Kreaturen zu bekämpfen sind: Jede Waffe kann sie verletzen und niederstrecken, Feuer und geweihte Waffen schaden ihnen wesentlich mehr. Ihr unheiliges Leben hauchen sie erst aus, wenn sie geweiht, enthauptet oder gänzlich verbrannt werden. Wichtig ist zu wissen, das immer ein Necromant hinter diesen Vorfällen steckt den es auszuschalten gilt. Unterlässt man dies wird diese Plage sich wieder und wieder erheben. Meist erscheinen die Untoten nach Einbruch der Dunkelheit bis zum Morgen, allerdings wurden jüngst bei den Kämpfen um Maisenfurt Untote auch bei helllichtem Tage gesehen. Wird man von diesen Kreaturen gebissen, entzündet sich die Wunde meist stark, und muß sofort gesäubert und mit Weihwasser ausgewaschen werden. Nur schnellste Hilfe von Heilern und Priestern kann ein tödliches Fortschreiten der Krankheit verhindern. (Von Peter Potter)

Segen oder Fluch?

Die Kirche Askedians treibt den Bau einer neuen Kathedrale im Runatal voran, nach dem der Piusdom in Drachenfels erst vor wenigen Jahren erneuert wurde verprasst die Kirche Askedians nun wieder Unsummen. Altarionische Flüchtlinge hungern, Bauern verlieren ihre Ernte und den Schweinehirten laufen ihre Schützlinge davon und was macht die Kirche Askedians? Sie errichtet Gotteshäuser. Einer unserer Mitarbeiter fand durch Zufall die Baupläne und die Planungsbücher im Büro des Baumeisters und teilte uns mit das Ravernische Glasbläser die kunstvollen Fenstergläser der Kirche fertigen, das die Bänke der Kirche aus Roter Eiche bestehen sollen, Boden und Wände mit Marmor getäfelt werden und das Dach soll von innen mit Reichhaltigen Goldornamenten und teuren Farben aus dem Süden verziert werden. Woher nimmt die Kirche Askedians all das Gold für den Bau eines solchen Kolosses? Und was ist mit dem Standort? Nicht in der Stadt des Runatals sondern etwas außerhalb auf einem kleinen Hügel wird sie errichtet. Um diesen Hügel ranken sich Gerüchte, man Sagt es sei der Eingang zum Reich der Toten. Unser Mitarbeiter Fritz Feuerbach wollte dem Geheimnis der Kathedrale auf den Grund gehen und untersuchte die Baustelle genauer, er teilte uns mit das er Brisante Informationen hätte. Zu dem vereinbarten Treffen kam er jedoch nicht mehr, später wurde er in seinem Haus in Drachenfels aufgefunden, er war zwischen zwei Dachbalken gespannt. Ein Kreuz war auf seine Brust gebrannt und mit seinem Blut stand ein Name auf dem Boden unter ihm, er war das letzte was er sah bevor er diese Welt verlies: "Nathan" (Von Willi Wiederwillig)

Nachrichten aus Sudgard
Wieder Leiche entdeckt

Eine weitere Leiche wurde auf dem Innanpfad entdeckt. Wieder ist der Körper bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Dennoch scheint es eindeutig erwiesen zu sein, daß der Tote sein Leben nicht kampflos aufgab. Fand man ihn schließlich mit einem Sax bewaffnet. Unzählige Wunden weist der geschundene Körper auf und dennoch nur einen sehr geringen Blutverlust. Eine unsagbare Hitze hat wohl die Wunden verschlossen in dem Moment als Sie geschlagen wurden. So ist der Mann mittleren Alters wohl dem Schmerz und den inneren Verletzungen erlegen. Seine Schmerzensschreie hat in der Einsamen Gegend des Haug Nithingir wohl niemand gehört. In letzter Zeit kam es in diesem Gebiet das nahe am Orgatna liegt immer wieder zu grausamen Funden. Es wird geraten sich ab der Dämmerung nicht allein auf dem Innanpfad und in die unmittelbare Nähe der Funde zu begeben. {von Ferdinand Federkiel}

Schatten über Sudgard

Ich will euch die Kunde geben aus Sudgard, die sehr beunruhigend ist. Nur wenige Sonnenläufe ist es her, das eine Grupppe von Elfen, zwölf an der Zahl, tot aufgefunden wurde. Man fand sie unweit der Ostgrenze von Sudgard, etwa fünf Meilen nordwestlich der Efstrafurten. Obgleich ihre Gewandungen zerfetzt und mit Blut getränkt waren, so war doch ohne Zweifel zu erkennen, das als Abgesandte des hohen Rates von Sudgard reisten. Es war ein grauenhafter Anblick. Nein, diese hohen Elfen wurden nicht überfallen und getötet - Sie wurden abgeschlachtet wie Vieh. Und wie Vieh wurden sie zerstückelt und gar angefressen. Welche gemeinen Räuber sind zu so etwas fähig? Doch nicht weniger unheilvoll ist der blutverschmierte Teil eines Schriftstückes, das in einer abgeschlagenen Elfenhand an dem unglückseligen Ort gefunden wurde. Es steht geschrieben:

...Schatten legt sich über Menschenherz
selbst Elfenlicht kann es nicht durchdringen.
Zu tief ist die Dunkelheit schon vorgedrungen
in die Seelen der Menschen und ihren Dingen.
Machthunger und Mißgunst ist der Dunkelheit Gewaffen
und die Zahl ihrer Träger ist Vier.
Der Rat ist nicht...

Ist das Schriftstück auch unvollständig und rätselhaft, so verheißt es doch nichts Gutes über die Ereignisse, die sich dieser Tage in Sudgard zutragen. Es ist ohnehin ungewöhnlich, so weit im Süden Sudgards auf Elfen zu treffen. Es ist nahe liegend, das jene toten Elfen mit einer wichtigen Nachricht auf dem Weg zum Sitz des Herzogs waren. Aber ICH glaube, es war keine Nachricht, vielmehr eine Warnung. Ich, Ferdinand Federkiel werde Sie weiter unterrichten...

Rückkehr des Herzoglichen Steuereintreibers überfällig

Der herzögliche Steuereintreiber ist schon vor längerer Zeit nach Sudgard aufgebrochen, um die längst überfälligen Steuern nun mit Nachdruck einzufordern. Seine Rückkehr ist schon lange überfällig. Der Steuereintreiber ist eigentlich bekannt für seine Zuverlässigkeit. Der Ärger über den lang erwarteten Abgesandten wandelt sich nun langsam in ernste Sorge am Hof des Herzogs...

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